Aktuelle Meldungen

 

3/2010  9. Februar 2010 

 

Unser Name ist Programm

Aus FH Eberswalde wird „Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)“

Die Fachhochschule Eberswalde blickt dieses Jahr stolz auf eine 180jährige Geschichte mit grünen Wurzeln zurück. Hier ist es früh gelungen, das Prinzip der Nachhaltigkeit zu verankern. Seit der Wiedereröffnung im Jahr 1992 hatdie Fachhochschule ihr Angebot erheblich erweitert und sich bundesweit einen Namen als grüner Studien- und Forschungsstandort gemacht. In Zukunft macht sie dieses bundesweit einmalige Profil auch im Namen sichtbar: Vom 26. März 2010 an trägt der traditionsreiche Hochschulstandort den Namen „Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)".

Einladung zur Pressekonferenz und zum Festakt

Anläßlich der Umbenennung findet am 26. März um 11 Uhr im Präsidialgebäude (Haus 6 auf dem Stadtcampus) eine Pressekonferenz statt, zu der wir Sie recht herzlich einladen möchten. Teilnehmen werden der Präsident der FH Eberswalde, Prof. Dr. Wilhelm-Günther Vahrson, und Dr. Martina Münch, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kultur in Brandenburg.Anschließend laden wir Sie um 12.30 Uhr zum Festakt ein. Veranstaltungsort ist das Haus Schwärzetal in Eberswalde. Den Festvortrag hält Dr. Volker Hauff, der Vorsitzende des Nachhaltigkeitsrates der Bundesregierung. Der Titel seines Vortrages lautet „Nachhaltigkeit. Karriere eines Begriffs.“ Interessierte erhalten im Anschluss eine Führung durch den Forstbotanischen Garten der Hochschule.

Warum die FH Eberswalde ihren Namen ändert

„Die Umbenennung der Fachhochschule ist die konsequente Folge des besonderen Profils unserer Hochschule“, so der Präsident Wilhelm-Günther Vahrson. „An unserem neuen Namen erkennt man unser Programm, dem sich alle Fachbereiche verpflichtet fühlen.“ Themen wie nachwachsende Rohstoffe,Bioenergie und Regionale Wirtschaftsentwicklung sind fest verankert durch Forschungsprojekte mit engem Praxisbezug. Seit Herbst 2009 steht eine fachbereichsübergreifende Vorlesung zum Thema Nachhaltigkeit für alle Bachelor-Erstsemester im Pflichtprogramm. Im Januar 2010 erhielt die Fachhochschule für ihr vorbildliches Umweltmanagement das EMAS-Zertifikat.

Das besondere grüne Profil ist nicht der einzige Grund für die Umbenennung.Ein weiterer ist der internationale Aspekt. Außerhalb von Deutschland kennt man die Unterscheidung in Universitäten und Fachhochschulen nicht. Hochschule ist ein internationaler Begriff. Der neue Name stellt somit einen erheblichen Vorteil und eine Vereinfachung bei internationalen Kooperationen dar. Mit der erfolgreichen Umsetzung der Bolognareformen durch die Einführung vonBachelor und Master an der FH Eberswalde sind die Studienabschlüsse denen der Universitäten gleichwertig. Nicht zuletzt spricht auch das hohe Forschungsaufkommen an der FH für eine Namensänderung. Der Anteil realisierter Forschung in Eberswalde ist in den letzten Jahren bundesweit führend. Durch die 2009 eingerichteten Forschungsprofessuren werden zusätzliche Impulse für Forschungsprojekte, Promotionskollegs oder Studiengang-Kooperationen erwartet.

Hochschulstandort mit Tradition: Von der „Forstakademie“ zur heutigen „Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (FH)“

Bereits seit 180 Jahren ist der Standort Eberswalde der nachhaltigen Forschung und Lehre verpflichtet. Während es in den Anfängen ausschließlich um die forstliche Lehre ging - aus der Forstwissenschaft stammt auch der Begriff der Nachhaltigkeit -hat sich die Fachhochschule seit ihrer Wiedereröffnung 1992 zu einem Ausbildungsort mit einem reichhaltigen grünen Studienangebot entwickelt: Heute bieten die vier Fachbereiche Wirtschaft, Holztechnik, Wald und Umwelt sowie Landschaftsnutzung und Naturschutz 16 Studienfächer an. Diese bundesweit einmalige Zusammenstellung der Fachbereiche ermöglicht nicht nur eine fachspezifische Qualifizierung der Studierenden in Sachen Nachhaltigkeit, sondern auch die interdisziplinäre Lehre und Forschung für Mensch, Natur und Wirtschaft. An der Fachhochschule Eberswalde studieren heute 1.800 junge Menschen aus Ost und West.Mehr als ein Viertel der Studierenden an der FH Eberswalde stammen aus den alten Bundesländern. Das liegt weit über dem Bundesdurchschnitt.

FH Eberswalde und Landkreis Barnim suchen gemeinsam Anpassungsstrategien an den Klimawandel Eberswalde.

2/2010 - Eberswalde, 6. Januar 2010

Einige Zusammenarbeiten liegen auf der Hand. So ist es auch mit der Fachhochschule Eberswalde, der “grünsten Hochschule Deutschlands”, und dem Landkreis Barnim. Der hat sich mit seiner Null-Emissionsstrategie dem Ziel des Klimaschutzes verschrieben und setzt es erfolgreich um. Am Mittwoch, 6. Januar 2010, haben FH und Landkreis an bereits bestehende Kooperationen angeknüpft. Der Präsident der Fachhochschule Eberswalde, Prof. Wilhelm-Günther Vahrson und der Barnimer Landrat Bodo Ihrke, der auch Vorsitzender der Regionalen Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim ist, unterzeichneten in der Fachhochschule zwei Kooperationsverträge. Darin schreiben die Vertragspartner fest, gemeinsam Strategien zu erarbeiten, wie regionale Akteure mit den Auswirkungen des Klimawandels im Nordosten umgehen können.

“Wir kennen den Landkreis als sehr zuverlässigen und interessierten Partner, der sehr klimafreundlich eingestellt ist”, sagte FH-Präsident Prof. Wilhelm-Günther Varhson am Mittwoch. Vorteilhaft an der Kooperation sei, dass am Ende des Projektes tatsächlich Handlungsoptionen vorliegen würden, die zur Umsetzung kommen. “Es ist notwendig, dass Verwaltung und Wissenschaft hier zusammen arbeiten”, fand Landrat Bodo Ihrke, auch andere Partner wie Unternehmen und Verbände seien in das Projekt miteingebunden. “Wir wollen mit unserer Null-Emissionsstrategie des Landkreises Barnim den Klimawandel bekämpfen, aber er wird ja kommen, das steht fest. Und darauf müssen wir vorbereitet sein”, erinnerte er.

Anpassungsstrategien an den Klimawandel in der Region Berlin Brandenburg werden im Rahmen des Verbundprojektes INKA BB (Innovationsnetzwerk Klimaanpassung Brandenburg Berlin) gesucht. Die Fachhochschule Eberswalde ist nicht nur in die Gesamtkoordination des Projektes eingebunden, sondern spielt auch bei einer ganzen Reihe von Teilprojekten eine wichtige, führende Rolle. Die wichtige Rolle, die die Fachhochschule Eberswalde in der Umsetzung des Gesamtprojektes spielt, wird einen wertvollen Beitrag zur weiteren Stärkung des Forschungsstandorts Eberwalde leisten, ist sich Wilhelm-Günther Vahrson sicher. Der Landkreis Barnim ist insbesondere im Teilprojekt 24 („Planungsinstrumente und Pilotlösungen für eine nachhaltige Siedlungswasserwirtschaft in ländlichen Räumen“) engagiert.

Die Regionale Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim ist Praxispartner insbesondere im Teilprojekt 4 („Klimaadaptierte Regionalplanung in den Regionen Uckermark-Barnim und Lausitz-Spreewald“).

“Eine Herausforderung besonders für diese Region ist die Trockenheit”, sagte Prof. Uta Steinhardt, die das Projekt INKA BB an der FH Eberswalde fachlich betreut. Das Wasser verknappe, gleichzeitig würden jedoch extreme Wetterlagen zunehmen: “Am Ende sind wir ohne Wasser oder haben Wasser ohne Ende”, sagte sie. Praktiker und Forscher aus den verschiedensten Bereichen von der Landwirtschaft und Forst über Tourismus bis hin zur gewöhnlichen Trinkwasserbereitstellung müssen nun Lösungen finden, damit umzugehen. Im Projekt INKA BB wird das angepeilt.

Bildunterschrift

Der Barnimer Landrat Bodo Ihrke und Fachhochschulpräsident Prof. Wilhelm-Günther Vahrson (rechts) bei der Vertragsunterzeichnung.

Ansprechpartner/Vermittler von weiteren Gesprächspartnern zum Thema

Innovationsnetzwerk Klimaanpassung Brandenburg Berlin (Inka BB):
Prof. Hubert Wiggering, Direktor Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung, 033432-82 223

Regionale Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim:
Regionalplaner Michael Dieke, 03334-214 1180

Pressestelle Fachhochschule Eberswalde:
Dr. Gabriele Mittag, 03334-657 226

Pressestelle Landkreis Barnim:
Marianne Schlestein, 03334-214 1703

 

FH Eberswalde und Landkreis Barnim rücken in der Erforschung des Klimawandels zusammen

1/2010 - Eberswalde, 5. Januar 2010

Der Klimawandel ist Fakt. Seine Auswirkungen werden auch im Nordosten zu spüren sein. Die Fachhochschule Eberswalde und die Regionale Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim erforschen nun gemeinsam, wie regionale Akteure mit den Veränderungen umgehen können.

Dazu unterzeichnen der Präsident der Fachhochschule Eberswalde, Prof. Wilhelm-Günther Vahrson und der Barnimer Landrat Bodo Ihrke als Vorsitzender der Regionalen Planungsgemeinschaft Uckermark-Barnim zwei Kooperationsverträge. Mit dabei ist auch Prof. Dr. Uta Steinhardt, die das Projekt fachlich betreut. Sie sind herzlich eingeladen dabei zu sein und darüber zu berichten.

Treffpunkt ist am Mittwoch, 6. Januar 2010, um 9.30 Uhr im Hauptgebäude der Fachhochschule Eberswalde, Friedrich-Ebert-Straße 28 (Raum 205, Sitzungszimmer neben der Aula).

Die Verträge sind Teilaufgaben des Verbundprojektes INKA BB (Innovationsnetzwerk Klimaanpassung Brandenburg Berlin). Mit der Zusammenarbeit werden Forschung und Praxis sinnvoll miteinander verbunden.

gez.

Marianne Schlestein

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Landkreis Barnim
gez.

Dr. Gabriele Mittag
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Fachhochschule Eberswalde


 


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